Wir haben uns, wie schon im letzten Jahr, wieder am Parkplatz am See nahe den Dietesheimer Steinbrüchen getroffen. Bei wundervollem Wetter waren wir über 20 Teilnehmer. Nach einer kurzen Begrüßung sind wir Richtung Piratenbucht gelaufen und haben schon auf den ersten Metern einen Meistersänger gehört: die Mönchsgrasmücke. Zugegebenermaßen haben wir sie nicht gesehen, aber ihr Gesang war unüberhörbar. Mal klang sie wie eine Amsel, mal wie ein Rotkehlchen. Wer jedoch genauer hinhörte, konnte die individuelle Klasse des Sängers erkennen.
Natürlich sind wir auch über die Brücke am Grünen See gelaufen und haben uns über die fehlenden Enten auf dem See unterhalten. Schuld daran sind wohl zu wenig Flachwasser und zu hohe Steilwände. Weiter ging es in Richtung der Aussichtspunkte, die wir dann aber hinter uns ließen, weil wir zu lange dem Rotkehlchen und dem Buchfink zugehört hatten. Also sind wir direkt weiter zum Gailenberg gelaufen, um uns dort Neuntöter und Gartenrotschwänze anzuhören und anzusehen.
Am Morgen hatte ich noch intensives Revierverhalten bei den Neuntötern beobachten und vor allem hören dürfen. Diesmal haben wir „nur“ ein Neuntöter-Paar inklusive Jungvogel beobachtet. Bei den Gartenrotschwänzen waren die Stimmen nur zögerlich zu hören. Doch wir hatten Glück: Mit dem Spektiv konnten wir einen Gartenrotschwanz entdecken und beobachten, wie er immer wieder auf den gleichen Baum zurückkehrte.
Amsel
Blaumeise
Buchfink
Buchfink
Buntspecht
Eichelhäher
Gartenrotschwanz
Grünspecht
Graureiher
Hohltaube
Kanadagans
Kleiber
Kohlmeise
Kormoran
Kuckuck
Mäusebussard (helle Morphe)
Mönchsgrasmücke
Mauersegler
Neuntöter
Rabenkrähe
Ringeltaube
Rotkehlchen
Schwarzmilan
Singdrossel
Sommergoldhähnchen
Stare
Zilpzalp
© Fotos und Text NABU Mühlheim und Offenbach /Thomas Below-Holzer













