
Am Dienstag Abend fand sich im Stadtteilzentrum in Lauterborn eine kleine Zahl von Mitgliedern ein, um Gerds Vortrag zu hören.
Wildbienen gehören zu den Hautflüglern, Man kann sie (unter anderem) einteilen in staatenbildene und solitäre Arten.
Wir erfuhren, dass es in Deutschland ca. 600 verschiedene Wildbienenarten gibt, 250 Arten gibt es allein in Hessen. Hummeln gehören übrigens auch dazu, auch wenn sie mit ihrer gedrungenen Form (der lateinische Name "Bombus" ist passend) nicht wie Bienen aussehen.
Wie kann man Wildbienen helfen? Mit Bambusröhrchen in einer Dose oder mit einer Lehmwand. Oder gar einen selbstgebauten überdachten Schrank, der als Ablage der verschiedenen Nisthilfen dient.
Bei den sogenannten Insektenhotels, die man kaufen kann, sind nicht alle gleich geeignet. Zum einen soll es darum gehen, dass die Wildbienen nicht nur zum Übernachten einkehren wie in einem Hotel. Sondern dass sie auch zum Brüten bleiben.
Für den Aufstellort der Nisthilfe ist auch zu beachten: Wachsen denn in der Umgebung geeignete Blütenpflanzen, um die Brut zu ernähren? Wildbienen haben einen kleineren Aktionsradius als Honigbienen (um die kümmern sich die Imker), also brauchen sie genügend Futterstellen. Hummeln fliegen im Gegensatz zu Honigbienen auch bei frischen 3 °C aus!
Neben vielen praktischen Tipps und abschreckenden Beispielen wurden auch verschiedene zum Teil selbstgebaute Nisthilfen zur Ansicht ausgestellt und herumgereicht.
Mit einem gemütlichen Plausch beschlossen wir den Abend.















