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Aus dem Wohnungsfenster: Mauersegler im Juni

Fliegender Mauersegler am blauem Himmel
Bild © Sabine Streckies

Seit Anfang Mai kann man im Areal zwischen der Offenbacher Bahnstrecke und dem Sana – Klinikum nach anfänglichem Zögern inzwischen wieder zahlreiche Mauersegler bei ihren rasanten Nahrungsflügen beobachten.

Die sind so schnell, dass man mit den Augen kaum hinterher kommt ….

Glücklicherweise wurden hier noch nicht alle Ritzen in den Dachbereichen der Altbauten verstopft, so dass es immerhin noch einige Brutmöglichkeiten gibt.

 

Mauersegler (Apus apus) gehören nicht zu den Schwalben, teilen sich mit diesen aber große Teile ihres Lebensraums.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Mauersegler

 

Gefährdet sind die Vögel – wie viele ihrer Kollegen auch – vor allem durch Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Nahrungsmangel aufgrund des menschengemachten Verschwindens von Insekten und Spinnen.

Zumindest dem Wohnungsmangel können Mauerseglerfreunde ganz direkt abhelfen. in dem sie künstliche Nisthilfen an geeigneten Dachbereichen anbringen

 

https://www.mauersegler.com/nestingsupport/

 

Mauersegler gehen am liebsten dort hin, wo schon andere Mauersegler sind.

Die Ansiedlung  k a n n  durch das Abspielen von Klangattrappen bei der Rückkehr der Vögel Anfang Mai gefördert werden.

 

Geduld ist auf jeden Fall gefragt, Hauspatzen als Zwischenmieter künstlicher Nisthilfen wären aber auch erst einmal ein Erfolg.

Text und Bilder © Sabine Streckies, 01.07.25